Zusammenfassung
Chantal Munsch beleuchtet 2011 das Spannungsverhältnis zwischen dem offenen Selbstbild zivilgesellschaftlicher Gruppen und ungleichen Beteiligungschancen. Sie verbindet theoretische Perspektiven auf Diversität und soziale Ungleichheit mit lebensweltlichen und ethnografischen Zugängen.
Der Beitrag zeigt, wie vertraute Gesprächsformen, Vorstellungen von wirksamem Engagement und ungleich verteilte Ressourcen den Zugang prägen. Informelle Hilfe oder Engagement aus eigener Betroffenheit werden dabei leicht übersehen. Für die Soziale Arbeit regt Munsch an, solche Ausschlussmechanismen zu reflektieren und unterschiedliche Formen der Beteiligung anzuerkennen. Die verlinkte Zeitschriftenausgabe enthält den Beitrag auf den Seiten 48–55.
Quelle und Originalpublikation
Chantal Munsch (2011). Engagement und Ausgrenzung – theoretische Zugänge zur Klärung eines ambivalenten Verhältnisses. Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 24(3), 48–55.
Redaktionelle Zusammenfassung von Lua. Massgeblich ist die verlinkte Originalpublikation.